In welchen Dimensionen denkt eine Kommunalpolitik, die
heute Hotelstandorten nachjagt? Sie hat offenbar erkannt, dass eine wirtschaftliche Zukunft der Stadt im Tourismus liegt. Sie
will Konstanz touristisch vermarkten. Konstanz liegt verkehrsmäßig von den großen Zentren, wenn man von
Zürich absieht, weit entfernt. Wer eine Stadt mit völlig verbautem Seeufer will, wird nach Zürich mit
seinen großstädtischen Angeboten gehen. Unsere Stadt jedoch bietet die Seelandschaft, die
Bodenseekulturlandschaft weshalb auch alles nach Konstanz drängt, auch die
Zweitwohnungseigentümer. Damit kann sich Konstanz profilieren, wie es ja auch im
offiziellen Konstanzer Leitbild gefordert wird.
Um so dringender ist es, den Charakter dieser Landschaft zu erhalten. Bausünden gibt es in Konstanz schon
genug, auch an der Seestraße.
Nur: was bleibt vom Seeufer, wenn alles von Klein-Venedig über das Büdingen bis hin zum Horn verbaut ist?
Keine Vergrößerung der noch gültigen alten Baumaße!
keine Gebäudehöhe über die der angrenzenden Häuser hinaus!
KEINE Wohnbebauung!
Transparenz bei der Planung und eine echte und rechtzeitige Beteiligung der Bürger bei allen Planungen
um den Park!
Eine vorurteilsfreie und nicht von sogenannten Sachzwängen geprägte Diskussion um die Zukunft des
Parks muss möglich sein!
Alternative Planungen, die den Park als solchen erhalten und allen zugänglich machen, müssen ebenso
auf den Tisch!